Stadtführung

Stadtführung - Vom Dorf zur Kleinresidenz

Die Führung beginnt am Bannturm, dem Kern der Burg, die 1211 in der Urkunde erwähnt wird. Im 15. Jhd. baute Ritter Martin das „Steinerne Haus“, auf dessen Grundmauern im 19. Jahrhundert das „Hintere Schlösschen“ gebaut wurde. Den Bau des Schönborn – Schlosses begann Philipp Erwein von Schönborn zwei Jahre nach dem Kauf der Herrschaft Heusenstamm. Sein Enkel Graf Anselm und dessen Frau Maria Theresia legten vor dem Schloss einen großen Park nach dem Vorbild von Versailles an. Den Blick entlang der Schlossstraße begrenzt ein Triumphbogen, in Heusenstamm bescheiden „Torbau“ genannt, der an den Besuch des Kaisers 1764 erinnert. Der Platz, den er nach außen abschließt, ist zwar klein, zählt aber aufgrund seiner Bebauung und seiner alten Platanen zu den schönsten Plätzen der Region. Das älteste Bauwerk am Platz ist das Gasthaus „Zum Goldenen Löwen“, das schon 1661 bestand. Ihm gegenüber steht die Kirche St. Cäcilia, die Gräfin Maria Theresia durch den Baumeister Balthasar Neumann als Gruftkirche der Schönborns erbauen ließ. Nach dem Willen der Gräfin wurde ihr Innenraum als himmlischer Festsaal gestaltet, der jeden Besucher in seinen Bann zieht. Nach Verlassen der Kirche gibt das ebenfalls in ihrem Auftrag erbaute Schulhaus Gelegenheit, auf das soziale Wirken dieser bemerkenswerten Frau einzugehen. Sie war es auch, die mit ihren Bauten aus dem Dorf eine kleine Residenz machte.

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